Für die erste Einordnung reichen meist nicht einzelne Nachrichten. Stellen Sie den Frachtauftrag, die Sendungsnummer, die Warenbeschreibung, den geplanten Ablieferungsort und den zeitlichen Ablauf zusammen. Ergänzen Sie die Information, aus der sich die konkrete Gefährdung ergeben soll.
Ordnen Sie danach jede Weisung mit Zeitpunkt, Empfänger und Reaktion. Markieren Sie, ob der Frachtführer die Maßnahme bestätigt, abgelehnt, technisch verändert oder ohne erkennbare Antwort gelassen hat. Bei einer gewünschten vorzeitigen Auslieferung gehört die Ermächtigung des Absenders in einen eigenen Abschnitt der Akte.
Schließlich ist festzuhalten, was tatsächlich geschehen ist. Wurde die Ware gesichert, umgeleitet, weiterbefördert, zurückgehalten oder am geplanten Ort abgeliefert? Diese Tatsachen ermöglichen die rechtliche Prüfung. Sie sollten nicht durch eine nachträgliche rechtliche Bewertung ersetzt werden.